Die Amazon FBA Produktfotos haben einen großen Einfluss auf zwei wichtige Komponente: Zum einen den Traffic, welcher vor allem durch das Titelbild angezogen wird und zum anderen die Conversion, genauer gesagt der Verkauf. Wenn du den Traffic und die Conversion deiner Produkte verbessern möchtest, benötigst du gute Produktbilder.

Beachte den Amazon Styleguide

Der Amazon Styleguide gibt vor, wie ein Produktbild auszusehen hat. Vor allem das Titelbild hat konkrete Vorgaben, welche es gerecht werden muss. Diese sind:

  • Kein Text, Logos oder sonstige Anmerkungen, welche vom Produkt ablenken könnten
  • Produkt sollte mindestens 80 % des Bildes ausfüllen
  • Der Hintergrund muss weiß sein

Wir raten dir den Styleguide zu berücksichtigen, denn im schlimmsten Fall kann es passieren, dass dein Angebot beziehungsweise dein Titelbild gelöscht wird.

Berücksichtige die Reihenfolge der Bilder

Du darfst bei Amazon maximal 7 Bilder hochladen und wir raten dir dies auch auszunutzen. Hierbei ist das erste Bild das Titelbild, welches direkt die Aufmerksamkeit der möglichen Kunden auf sich ziehen sollte. Daraufhin kannst du 2 bis 4 Bilder nutzen, um den USPs darzustellen und schließlich folgen Action-Bilder, in denen das Produkt angewendet wird.

Nutze das beste Foto als Titelbild

Das Titelbild ist mit Abstand das wichtigste Foto! Viele Händler orientieren sich an der Konkurrenz, doch das ist falsch, denn so stichst du nicht aus der Masse hervor. Wie du ein gutes Titelbild kreieren kannst, erklären wir dir hier.

Zeige auch die Verpackung deines Produktes

Du hast viel Kapital in deine Verpackung investiert und mit deinem Branding versehen? Dann solltest du dies auch zeigen. Je edler das Produkt und die Verpackung aussehen, desto sinnvoller ist es dies auch auf dem Titelbild zu zeigen, denn so kannst du dich mit diesem hochwertigen Produkt von der Konkurrenz absetzen.

Setze auf hochwertige und qualitative Fotos

Ohne hochwertige und qualitative Fotos geht nichts! Deine Fotos müssen auf dem ersten Blick überzeugen, sodass es wichtig ist, dass die Qualität stimmt. Achte darauf, dass deine Fotos klar und deutlich sind sowie ein Format von 3000 x 3000 Pixeln haben. Bei den Anwendungsfotos empfehlen wir diese in Aktion zu schießen, sodass sich deine potenziellen Kunden in die Situation hineinversetzen können. Ob du die Fotos selber machst oder machen lässt, achte darauf, dass jegliche Unreinheiten, wie Staub oder unschöne Fehler bei der Nachbearbeitung optimiert werden.

Denke an deine USPs

Was kann dein Produkt? Welche Vorzüge besitzt es? Wie setzt es sich von der Konkurrenz ab? All diese Informationen kannst du in den USPs auch bildlich festhalten. Hierbei ist der Fokus mehr auf dem Design, statt der Fotografie gerichtet, sodass du mit einem guten Programm die wichtigsten Informationen im Bild unterbringen kannst. Wichtig ist es, dass du es mit den Informationen nicht übertreibst, vielmehr heißt es die Vorteile kurz und knapp zu vermerken.

Sprich die Emotionen deines Kunden an

Zuletzt solltest du unbedingt auf die sogenannten Anwendungsfotos achten, denn diese zeigen dein Produkt in Aktion und können demnach Emotionen bei deinem Kunden auslösen und schließlich dein Produkt verkaufen. Du verkaufst Pfannen? Dann zeige wie diese angewendet werden! Oder verkaufst du Hundeleinen? Dann zeige ein verliebtes Paar bei einem Spaziergang mit dem Hund. Ziel ist es die Emotionen und das “Ich will auch”-Gefühl bei dem Kunden zu entfachen.

Ein günstiger Weg, um solche Anwendungsfotos zu erstellen, ohne ein weiteres Fotoshooting zu veranstalten, ist die Nutzung von Stock Fotos. Hier muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Produkte auch gut in das Foto implementiert werden, da es sonst eher weniger ansprechend aussieht.

Tipp: Achte auch hier auf die Qualität! Je hochwertiger deine Kulisse und die Inszenierung sind, desto “hochwertiger” wird auch dein Produkt wahrgenommen.

Die 360 Grad Produktfotos sind besonders beliebt

Die neueste Technik im Rahmen der Produktfotografie ist das sogenannte 3D-Rendering. Hier wird ein 360 Grad Foto von deinem Produkt geschossen und dann am PC zusammengefügt. Das Resultat ist beeindruckend, denn du hast eine interessante Perspektive, welche sich von den klassischen Fotos unterscheidet. Diese Variante empfehlen wir vor allem bei Schmuck, elektronischen Produkten und generell Produkten, die schimmern und eine glatte Oberfläche vorweisen. Durch diese Art der Fotografie kannst du wahrlich den Glanz darstellen, was wiederum hochwertiger erscheint. Vorsicht allerdings bei Produkten mit unebener Oberfläche wie unter anderem Holz. Hier sieht es leider alles andere als gut aus.

Das richtige Mindset ist alles!

Mindset ist alles – nicht nur im Leben, sondern auch in der Produktfotografie! Es ist ein ganz natürlicher Gedankengang vor allem zu Beginn deiner Amazon FBA Karriere möglichst Geld sparen zu wollen. In bestimmten Feldern macht dies auch Sinn wie unter anderem bei Tools. Bei der Produktfotografie ist das allerdings anders, denn es ist ein wichtiger Bereich, der Aufschluss darüber gibt, wie erfolgreich dein Produkt schließlich sein wird. Hier ist es demnach der falsche Ort knauserig zu sein.

Ja, sicherlich ist es nicht einfach diese große Aufgabe an einen Spezialisten abzugeben und so auch die Verantwortung nicht mehr selber zu tragen, doch ist es die richtige Entscheidung! Professionelle Fotografen und Agenturen wissen worauf geachtet werden sollte, wenn es um die Erstellung von 1A Produktfotos geht. Mit dem Wissen aus diesem Artikel kannst du ein grobes Briefing zusammenstellen und zugleich dem Fotografen genug Freiraum geben eine gute Arbeit abzuliefern.

Auch wir bei Pixty sind mit Herz und Seele dabei, um deine Amazon Produkte in neuem Glanze erstrahlen zu lassen und deine Conversions anzutreiben. Setze auf unser hochwertiges Angebot und lasse dich von unserer Expertise überzeugen.

Setze auf die Erfolgsformel für Bestseller Produktfotos

Doch was macht ein optimales Produktfoto kurz und knapp genau aus? Dazu haben wir uns von Lukas Mankow inspirieren lassen, welcher die Erfolgsformel für Bestseller Produktbilder konzipiert hat. Diese besteht aus: Content + Emotionen + Design = Bestseller Produktbilder.

Content: Was macht dein Produkt besonders? Wie unterscheidet es sich von der Konkurrenz? Was sucht dein Kunde?

Emotionen: Setze vermehrt auf die Gefühle des Kunden. Welche Emotion wünscht sich dieser, wenn es um den Gebrauch deines Produktes geht? Zeige dies in passenden Anwendungsbildern.

Design: Ein hochwertiges und ansprechendes Design geben den Kunden automatisch das Gefühl, dass auch dein Produkt hochwertig ist. Teilweise kann sich dies sogar in einem höheren Kaufpreis widerspiegeln.

Mit unserer Checkliste an die optimalen Produktfotos

Du bist nun bereit das Thema Produktfotos für dein Amazon FBA Produkt selber in die Hand zu nehmen? Dann nutze unsere Checkliste, sodass du auf keinen Fall etwas vergisst.

Die Erstellung der Produktbilder:

  • Achte darauf, dass dein Titelbild die Amazon Styleguidelines erfüllt.
  • Setze auf 3 bis 5 Produktbilder, welche die USP darstellen.
  • Nutze weitere 2 bis 3 Anwendungsbilder, welche die Emotionen der möglichen Kunden auslösen.
  • Achte darauf, dass das Produkt realitätsnah dargestellt wird, um mögliche Missverständnisse und Retouren zu vermeiden.
  • Lasse alle Fehler, wie unter anderem Staub durch die Nachbearbeitung entfernen.

Dieser Artikel wurde von Lukas Mankow und seinem “Amazon FBA Produktfotos: Exzellente Bilder für mehr Verkäufe!” Artikel inspiriert.

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